Praxis für klassische Homöopathie und Gestalttherapie

Wie wirkt Homöopathie?

Homöopathie wirkt über die Vermittlung einer sehr feinen aber spezifischen Information (Arznei) auf unsere Lebenskraft. Grundvoraussetzung ist die Ähnlichkeit zwischen den zu behandelnden Symptomen und der Arzneiwirkung.

Um auf eine homöopathische Behandlung anzusprechen, bedarf es nicht der Suggestion oder dem Glauben an deren Wirksamkeit. Die einzige Voraussetzung ist die Fähigkeit zu reagieren, wie sie allen Lebewesen eigen ist.

Beispiel zur Verdeutlichung - Eine Erkältung

Angenommen, ich hätte mich bei feuchtkaltem Wetter verkühlt. Anschließend würde ich unter reichlich fließenden, wässrigem Schnupfen leiden. Die Nasenlöcher sind wund. Aus den Augen fließen ebenso reichlich die Tränen, hier allerdings ohne Wundheitsgefühl. Woran erinnert Sie das? – Richtig. Fast jeder, der schon einmal frische Zwiebeln geschnitten hat, kennt das Gefühl. Da ich aber gerade keine Zwiebeln geschnitten, mir aber statt dessen eine Erkältung zugezogen habe, könnte entsprechend der Ähnlichkeit der Symptome Allium cepa, die Küchenzwiebel, ein geeignetes Arzneimittel sein.

Auf die Ähnlichkeit meines Leidens mit dem, was der gesunde Mensch im Kontakt mit der Arzneisubstanz an sich bemerken würde, kommt es an.

Sind die Augen dagegen wund und brennend, würde man an ein anderes Mittel, vielleicht Euphrasia, den Augentrost denken.

Insgesamt gibt es Hunderte von möglichen Arzneien, die jede ihr ganz individuelles Wirkspetrum haben. Die Kunst ist es, genau diejenige mit der größtmöglichen Ähnlichkeit herauszufinden.

Die Homöopathie ist kein allgemein von der Schulmedizin anerkanntes Therapieverfahren. Zwar liegen hochinteressante Studien und Forschungsprojekte zur Homöopathie vor, die die Wirksamkeit der Homöopathie positiv bewerten und nicht auf Scheineffekte (Placebo-Wirkungen) reduzieren. Doch entschieden ist die wissenschaftliche Auseinandersetzung und Anerkennung keineswegs. Ganz praktisch findet derweil längst schon weit mehr Austausch und Zusammenarbeit zwischen den Richtungen statt, als der theoretische Streit glauben macht.

 

„Schieb alle Theorien beiseite samt allen Glaubenssätzen und halte dich an die simplen Tatsachen.“

James Tyler Kent, amerikanischer Arzt und Homöopat, 1849 – 1916

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